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Umgestaltung von Knotenpunkten an der Geh- und Radwegverbindung parallel einer Stadtbahnlinie in Bielefeld

In dem Projekt wurden die Wegstrecke und die Knotenpunkte durch verschiedene Maßnahmen – wie Mittelinseln und Temporeduzierungen – für den Radverkehr verbessert. Ziel war es, die Attraktivität von Fuß- und Radmobilität gegenüber dem Autoverkehr zu steigern.

Die Maßnahme zur Verbesserung der Radverkehrsinfrastruktur ist eines von mehr als 800 im Rahmen der Kommunalrichtlinie geförderten Projekten zum Förderschwerpunkt Mobilität.

Das Logo der Nationalen Klimaschutzinitiative: Eine weiß-blaue Weltkugel, neben der rechts der Text steht: "Nationale Klimaschutzinitiative"
Projektinformationen
Projektnehmer

Stadt Bielefeld 

Projektlaufzeit

01.02.2020 bis
31.01.2022

Projektkontakt

Stefanie Maaß
Stadt Bielefeld
Amt für Verkehr
August-Bebel-Str. 92
33602 Bielefeld
Website: https://www.bielefeld.de/mobilitaet 
E-Mail: amt.fuer.verkehr@bielefeld.de  

Fördersumme

241.353 Euro

Förderkennzeichen

67K12609

Förderprogramm

Kommunalrichtlinie

Auf einen Blick

Der Bielefelder Bezirk Stieghorst im Osten der Stadt ist durch einen Grünzug entlang der Stadtbahnlinie angebunden. Sowohl von Radfahrer*innen als auch Fußgänger*innen wurde diese „grüne“ Verbindung bereits genutzt. Dennoch gab es Defizite hinsichtlich der Breite der Rad- und Fußwege und an verschiedenen Knotenpunkten und Kreuzungen entlang der Strecke.  

Ziel des Projekts: durch Verbesserung der Wegstrecke und der Knotenpunkte mehr Menschen dazu motivieren, mit dem Fahrrad zu fahren.  

Die Querung von zwei Hauptverkehrsstraßen wurde durch breitere Aufstellflächen für den Fuß- und Radverkehr und durch die Errichtung einer Mittelinsel verbessert. Außerdem wurde für eine gradlinige Führung gesorgt und alle Querungen wurden barrierefrei umgesetzt. Weitere Maßnahmen wie die Errichtung eines Fußgängerüberwegs und einer Radwegefurt sowie die Temporeduzierung für den Kfz-Verkehr im Knotenbereich auf 30 km/h erhöhen den Stellenwert der Fuß- und Radmobilität gegenüber dem Autoverkehr. 

Herausforderungen und Lösungen 

Durch nicht absehbare Arbeiten auf der Grünzugverbindung zwischen dem Stadtteil Stieghorst und der Innenstadt Bielfelds kam es zu Bauverzögerungen. Dies führte auch zu einem Verzug an den Knotenpunkten, da ein gleichzeitiger Umbau nicht möglich war. Darüber hinaus haben Lieferschwierigkeiten und Personalengpässe zu weiteren Bauverzögerungen geführt. Diese Verzögerungen konnten jedoch innerhalb des Durchführungszeitraums aufgeholt werden. 

Erfolge und Erfolgsrezept 

Die Planungen wurden in enger Abstimmung und gemeinsam von Umweltamt, Umweltbetrieb und Amt für Verkehr erarbeitet. Bei den Straßenkreuzungen wurde die Fachbroschüre der Arbeitsgemeinschaft fußgänger- und fahrradfreundlicher Städte (AGFS) als Grundlage verwendet. 

Das Projekt wird bei der Stadt Bielefeld als Erfolg angesehen, da durch die verbesserten Knotenpunkte die Attraktivität des Fuß-und Radverkehrs gegenüber dem motorisierten Individualverkehr gesteigert werden konnte. Außerdem wurde die Verkehrssicherheit der Kreuzungen gegenüber der Ausgangssituation deutlich verbessert.

Eine Verkehrsinsel
Verkehrsinsel in der Otto-Brenner-Straße
© Stadt Bielefeld
Eine Straßenkreuzung mit einer Verkehrsinsel
Klare farbliche Kennzeichnung des Radweges
© Stadt Bielefeld
Eine Verkehrsinsel
Eine Straßenkreuzung mit einer Verkehrsinsel

Stadt Bielefeld 

August-Bebel-Straße
33602 Bielefeld
Nordrhein-Westfalen
Weiterführende Informationen